Montag, 30. August 2010

Mittwoch, 18. August 2010

Längst ist es an der Zeit, den Sommer-Nachdreh und die wunderbaren Frühsommertage am Klönthalersee Revue passieren zu lassen. Mittlerweile ist der fliegende Käfer längst eingebaut und unser Liebespaar hat jugendliche Verwandte gekriegt. Hier ein paar Impressionen vom trickreichen Sommerdreh.

Ein Käfer wird geschmückt...
...und geht baden.
Ein Hochzeitspaar wird in Szene gesetzt...
... und wird Zeuge, wie ihr Auto durch die Luft fliegt.
Und nun sind wir bald mit dem Schnitt fertig – und schreiten fröhlich zur weiteren Fertigstellung des Filmes.

Dienstag, 4. Mai 2010


Bernhard Russi und Matthias Hüppi grüßen Charly Bösch aus Aspen!

Samstag, 3. April 2010

Im Schnitt


Seit knapp zwei Wochen sind wir mit "Charly" im Schnitt und allmählich setzt sich der Film als Ganzes zusammen, wobei man ja auch immer Szene für Szene einzeln schneidet... jedenfalls steigt die Spannung, wie die Geschichte als ganzes sich erzählt. Denn wir wissen's ja: das Ganze ist mehr als die Summe aller Teile.

Freitag, 12. März 2010

Great Work!

Liebe Schauspieler und Schauspielerinnen, liebe Crew und viele weitere Mitwirkende, Helfer und Unterstützer von „CHARLY'S COMEBACK“ – es ist vollbracht! Zumindest der erste große Teil des Filmes ist abgedreht. Im Sommer wird es noch zwei weitere Drehtage geben mit den zentralen Rückblende-Szenen: ein herrlicher Sommertag am Bergsee 1974...

An dieser Stelle nochmals ganz herzlichen Dank Euch allen für Euren beispiellosen Einsatz, Euer Vertrauen in die Arbeit und Euer ganzes kreatives und organisatorisches Engagement. Ich kann nur sagen: Hoffentlich wird ein toller Film draus. Wir arbeiten natürlich dran, zunächst ab nächster Woche im Schnitt. Und es wird an dieser Stelle sicher noch weitere Einträge geben, die das Gedeihen und Werden und Wachsen unseres Filmes dokumentieren werden.

**** wer den Film übrigens noch nicht gesehen hat: jetzt am Sonntag, 14. März kommt nochmals "Canzun Alpina" um 20.05 Uhr auf SF1 *****

Hier noch meine - vollkommen willkürliche - Highlight-Auswahl der vielen Fotos, die unser Kameramann Andreas Höfer während des Drehs geschossen hat.

Heroe's Journey Back Home...

Wigwam-Toni!

Crew-Girls!

Die Hamburgerinnen!

DoP himself - auch der Fotograf

Vater und Sohn bei der Arbeit

Das vermeintliche Liebespaar


Geheimlabor für Snowly-Züchtung!

Black and White - wär auch schön!

La Silence!

Elle est partout!


Leonie goes Switzerland!

Am kältesten Tag des Jahres im Kälteloch - aber bei strahlendem Sonnenschein!

The man behind!

Sowas gibt es im Toggenburg!



Anderes wurde hergestellt - von uns!


Die beiden Männer, zwischen denen ich stehe: Herr Redakteur und Herr Regieassistent!

Und so stehe ich da - und kuck in die Röhre!

À la prochaine!!!

Donnerstag, 11. März 2010

Tag 22 und 23 - und: abgedreht!

Zumindest den Winterdreh haben wir mit den letzten beiden Tagen beendet: also einmal Bahnhofszene, einmal Bank, und heute noch in der Skischule Wildhaus. Damit haben wir die letzten Stationen von "Charly's Comeback" abgearbeitet.

Mittwoch, 10. März 2010

20. und 21. Tag - Kälterekord

Kälte wird ja auf Film nicht automatisch sichtbar. Drum sind auch die Strapazen der letzten beiden Tage vor allem in unseren Knochen gespeichert. Immerhin haben wir den kältesten Wintertag dieses Jahres überstanden. Als ich aufstand, zeigte das Thermometer minus 15; im Laufe des Tages kam dann noch eine eisige Brise dazu. Aber immerhin hat sich so der Schnee gehalten. Und vor allem am Montag wurden wir mit kristallisch fantastischem Sonnenschein belohnt.

Als ob es der Kälte nicht genug wäre, hat sich die Regiefraktion gestern Abend auch noch dazu erdreistet, eine Schnapsklappe draußen im Kreis flackernder Finnenkerzen zu inszenieren. Also weitere zwei Stunden in der Eiseskälte, aber immerhin mit Glühwein.

Nun sind auch die beiden Tage in Alpigers Schirmbar Geschichte – und damit die Eröffnungsequenz des Filmes. Heute stehen noch der Bahnhof und die Charly’s Auftritt in der Bank auf dem Programm. Morgen drehen wir zum Abschluss sämtliche Szenen in der Skischule.

Sonntag, 7. März 2010

19. Drehtag und "bestellter" Schnee

Auch am letzten Tag in der Location „Friedegg Innen“ haben wir uns hartnäckig dem Wochenende entgegengearbeitet – und abends um 8 Uhr das Feld zu räumen begonnen. Freitags haben sich bereits einige Schneeflocken gemeldet, welche wir dringend brauchen für die große Eröffnungsszene, die Montag und Dienstag auf dem Programm steht. Wenn sich alles so bewahrheitet, wie es sich augenblicklich abzeichnet, ist uns der Filmgott wirklich gnadenreich begegnet: am Wochenende gab es schätzungsweise 15 bis 20 cm Neuschnee. Und das relativ kalte, aber sonnige Wetter gibt Anlass zur berechtigten Hoffnung, dass wir es morgen und übermorgen prächtig haben werden neben dem Skizirkus in Wildhaus, wo Charly ins Toggenburg einfahren soll... Also optimistisch in die neue und letzte Woche des Winterdrehs!

Freitag, 5. März 2010

16. bis 18. Drehtag


Wir befinden uns in der Phase: "Szenen drehen, die zwischen bereits gedrehten Szenen liegen" - so langsam aber sicher setzt sich das Puzzle des gesamten Filmes zusammen. Die letzten Tage haben wir im Innenleben vom "Hotel Friedegg" verbracht - bei der Hin- und Rückfahrt zur Location (die auf dem Schönenboden liegt) jeweils leicht verzagt zum Himmel geblickt. Für die Eröffnungsszene am kommenden Montag brauchen wir - nebst gutem Wetter - unbedingt auch frischen Schnee. Letzte Nacht gab's ca. 5 cm - reicht als Decke. Und kälter geworden ist es auch deutlich.
Noch ganze fünf Tage geht unser Spaß, danach bleiben nur noch zwei Tage im Sommer:Rückblende in die 70er Jahre. Und natürlich das Skype-Gespräch mit Russi und Hüppi!

Dienstag, 2. März 2010

15. Drehtag und Bergfest


Noch einmal Feuerwehreinsatz, dazu noch versuchter Totschlag im Affekt - und unsere "Lisa" auf die Aperitiv-Häppchen gebettet... So sind wir in unser letztes grosses Innenmotiv eingezogen: die Friedegg - schön nachgebaut im Hotel "Schönenboden". Nun werden wir eine Woche da drinnen verbringen.

Abends dann das lang ersehnte Bergfest - was diesmal wirklich ein Berg-Fest war: mit der Seilbahn bei Vollmond hoch nach Gamplüt, wo uns ein ehemaliger Skirennfahrer bewirtete. Danach runter auf rasanter Schlittelbahn. So rasant schreiten wir jetzt auch dem Drehende entgegen. Uns bleiben noch acht Tage für die Kunst...

Sonntag, 28. Februar 2010

12. bis 14. Drehtag


Einige ruhigere Tage in Charly's Ferienwohnung, während draußen der Föhnsturm tobt. Bisweilen das Säntismassiv als herrlichen Hintergrund. Mal Weihnachten feiern, dann wieder den vor Wochen gebauten Iglu doch noch beim letzten guten Wetterstrahl mitnehmen... Das ganze Winterprogramm ist gefragt.

Am Wochenende dann b-Unit Shots auf dem Säntis. Wir haben den einzigen guten Tag erwischt mit herrlicher Fernsicht. Das Toggenburg mal von oben zeigen, während unten im Tal die Fetzen fliegen, das war unsere Absicht.
Und morgen geht es in die vierte Drehwoche ins Innenleben des Hotel Friedegg - quasi ins nachgebauten Innere.

Dienstag, 23. Februar 2010

11. Drehtag – Toggenburg im Regen – wir in „good mood“

So langsam eingespielt ist unser Team. Nach den beiden Großkampftagen waren heute alle sichtlich zufrieden mit den etwas kleineren Nummern. Dass uns zwischendurch der Regenradar verrückt gemacht hat – davon liessen wir uns nicht die gute Laune nehmen. Nur für'n Restschnee und unsere Anschlüsse wird's eher kritisch.

10. Drehtag: Großaufgebot


Der Vorplatz Friedegg wird zum Schauplatz großer Gefechte: Erst kommen Lieferanten, dann Charly, dann die Hamburger Mischpoke. Ein logistisches Großaufgebot vor der Kamera. Nachmittags darüber hinaus die Wildhauser Feuerwehr, Rauchexperten, Zaungäste und ein flüchtender Bräutigam. Schön eigentlich, wie sich alles um die sprach- und fassungslose Braut herumgruppiert.


Abends dann die Schnapsklappe Produktion. Und schlagartig wird aus einer hochprofessionellen Crew ein Haufen Kinder, die sich – wie die jungen Skischüler – über den Snowly freuen. Das Wetter erschreckend mild diese Woche. Der Schnee schmilzt uns weg...

9. Drehtag - Hochzeitswetter

Die Lukaskapelle lag im herrlichen Winterlicht heute. Über Nacht war etwas Schnee gefallen. Tagsüber aber recht warm. Kurzum: ideal für unseren Hochzeitsdreh. Dazu war unter anderem eine Feuerwehrmusik zusammengestellt worden, um vor der Säntiskettenkulisse den Hochzeitsmarsch zu blasen.

Ein richtiger Pfarrer (mein Vater) sollte trauen... Noch ein bisschen Schnee auf die Strasse. In meiner Ungeduld wollte ich selbst mit handanlegen. Das kommt raus, wenn ein übereifriger

Regisseur überall mittun will.

Ansonsten gibt es keine Klage: ein riesiger Aufwand für ein paar wenige Filmsekunden. Aber so was macht ja auch richtig Spaß. Und um ein paar Witze zu platzieren, bietet sich auch immer wieder Gelegenheit. Mein Lieblingsjoke: während des ganzen Filmes hat Wigwam-Toni die Suly angeflirtet, bis hin zu einem dreisten Griff auf ihr Knie beim Einzug des Brautpaares. Empört nimmt Suly dann seine Hand weg. Als es aber mit dem Ja-Wort zur Sache geht, greift Suly wie in Trance nach Tonis Knie...


Samstag, 20. Februar 2010

8. Drehtag – endlich drinnen! Und volle Konzentration.


Ein letzter Tag in einer kurzen Drehwoche – dafür wird die kommende so richtig happig. Wir sind in der Ferienwohnung Charly. Man kann sich im Innenraum einfach schon besser konzentrieren, das ist ein Fakt. Als Authentizitätsfreund hat man ja immer gedacht: möglichst überall nah am Realen dran sein... Diese Einstellung verändert sich unwillkürlich! Oft denkt man: wie schön wäre jetzt Studio! Wo alles so herrlich zu kontrollieren ist.

Hier die Aussicht von meinem Arbeitsplatz aus: Blick in die Röhre! Allerdings muss ich mich immer wieder auch lösen vom rauschigen Ausspiegelungsbild und auf die realen Schauspieler kucken. Haneke hat mal erzählt, dass er nie richtig hinsieht (bzw. hinsehen kann), sondern vor allem nur hört. Und er weiß bei dem, was er hört: ob die Szene stimmig war oder nicht. Dem würde ich mich eigentlich anschließen. Obwohl Bilder ja immer so verführerisch sind....

Nach unserem Wochenende gibt es eine Hochzeit im Bergkirchlein (morgen Sonntag) und danach Feuerwehreinsatz vor dem Hotel Friedegg. Und noch vieles mehr!

7. Drehtag – einige schöne, ruhige Bilder machen und auch ein bisschen ausruhen



So sollte es eigentlich sein, das Wetter! Was im übrigen „voll krass“ ist, sind diese Umschwünge: heute gabs massiven Föhneinbruch. Der Schnee schmolz dahin wie nix. Die Köpfe brummten. Und dass das Wetter genau zum Drehtag passt, muss man als Wunder begreifen.
Ein Ausruhtag – mit Snowly auf der Piste. Dann ein paar Gänge und zuletzt eine schöne nächtliche Szene. Das war auch bitter nötig. Nach dem eisigkalten Nachtdreh, wo man sich erst mal eine Viertelstunde unter die heiße Dusche stellen musste. Aufsehen erregte übrigens ein vergessenes Requisit: ein Verkaufsinserat des Hotel Friedegg hing noch zwei weitere Tage im Schaukasten am Immobilienkiosk. Das machte im Dorf in Windeseile die Runde; und sogleich kamen verängstigte oder auch interessierte Stammgäste zum Wirteehepaar und wollten wissen, was denn hier los sei. Eine 88jährige trat bei derselben Gelegenheit aus dem Friedegg, sah Christian Kohlund vor sich und ging ihm hinterher: Sie sind ein großer Schwarm von mir, strahlte sie. Mit dem leibhaftigen Kohlund auf Du und Du wird sie sicher hundert, meinte der Wirt.

Mittwoch, 17. Februar 2010

6. Drehtag - Kampf in der Nacht

Spätestens heute Nacht haben wir alle unsere eiskalten Glieder gespürt. Drei fette Tag- und ein dramatisches Nachtbild standen auf dem Programm. Zu guter Letzt ist uns noch der Steiger auf dem Eis abgerutscht. Und um elf Uhr abends - wenn hier in Wildhaus gewöhnlich nur noch die Schleiereulen unterwegs sind - gingen sich die beiden männlichen Protagonisten noch an die Gurgel. Wohl kalkuliert - vom Stuntman einstudiert. Sah gut aus. Und man hätte bisweilen sogar gerne mitgetan, um die eigenen Knochen aufzuwärmen.


5. Drehtag – Sonnige Kälte

Alles begann mit einem Beauty-Light wie es die Degeto mit teuren Scheinwerfern nicht besser hätte hinkriegen können. Und die Szene lief auch herrlich geschmeidig. So hätte es auch beim nächtlichen Streit weitergehen können, hätte uns nicht ein aggressiver Betrunkener dazwischengefunkt. So ein Streit ist schwer zu kalkulieren, hat uns aber viel Drehzeit gekostet. Zwar stand unsere Schauspieler-Polizistin freundlich daneben, die reale Polizei hätte jedoch ganze vierzig (40!) Minuten gebraucht, um vor Ort zu erscheinen. Welcome to the Toggenburg. Da ist die Welt noch in Ordnung... Schließlich wurde der Kollege in ein Feuerwehrauto geschoben, aber auch das war nicht ohne Kraftaufwand zu machen.

Sonntag, 14. Februar 2010

Erstes Wochenende

Und jetzt Wochenende. Erste Woche (allerdings nur vier Tage) geschafft. Jetzt gilt es vor allem für mich: Regiearbeit zu optimieren. Vorbereitung ausbauen. Erholung. Und natürlich alles bei schönem Drehwetter!

A propos Sport: Laurent, le maître du son, sagt: sowas ist gut für den Film!